Häufige Fragen & Hilfe – Imker-Wissenswertes

Häufige Fragen & Hilfe

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Praktische Grundlagen & Handgriffe am Volk
Unterhalb von ca. 12 bis 15 °C bei Windstille und Sonnenschein kann das empfindliche Brutnest bei längerer Öffnung stark auskühlen.
Etwa 50 bis 80 kg Honig (bzw. Zuckeräquivalent) und rund 20 bis 35 kg Pollen im Jahresverlauf.
Ja, Ost bis Südost ist ideal, da die Morgensonne das Flugloch früh erwärmt und die Bienen früher zum Ausflug anregt.
Offene Brutdeckel deuten oft auf die Varroamilbe hin, weil Bienen bemerken, dass etwas mit der Made nicht stimmt. Weisellosigkeit erkennst du am unruhigen Ein- und Auslaufen, suchendem Suchen am Flugloch und lautem Brausen.
Er dient der Varroakontrolle und hält Zugluft fern; bleibt er im Frühjahr bei starker Brut und Nässe dauerhaft drin, droht Schimmelbildung.
Sie sind langlebig, verziehen sich nicht, erfordern kein Drahten und lassen sich hygienisch einfach reinigen und desinfizieren.
Üblicherweise etwa 0,5 bis 1 kg pro Woche, um Einengungen der Eiablagefläche zu verhindern.
Gelöste Mineralien und Spurenelemente sind wichtig für ihren Stoffwechsel und werden gezielt angesteuert.
Nur bei Larven, die nicht älter als 24 bis maximal 36 Stunden sind.
Zuckerbasiertes Futter ist fast unbegrenzt haltbar; Honig kann bei Feuchtigkeit kristallisieren oder gären.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen meist nur geringe, volksabhängige Unterschiede in der tatsächlichen Parasitenresistenz.
Ab ca. 25 bis 30 km/h (Windstärke 4 bis 5) stellen die meisten Bienen den Ausflug ein.
Es droht ein „Kälteschlag“ oder eine Unterbrechung des Brutnestes, wodurch die Bienen den Ausbau verweigern.
Es betäubt vorübergehend die Riechsensillen auf den Antennen, was die Orientierung und Pheromonsuche stört.
Ableger im Naturwabenbau zeigen vor allem einen Vorteil durch die Schadstofffreiheit des selbsterzeugten Wachses.
Wissenschaftliche Fakten & Biologie
Sie stören die Signalübertragung im Gehirn, wodurch Orientierung, Lernfähigkeit und Schwänzeltanz-Präzision messbar sinken.
Proteine wie Royalactin und Fettsäuren steuern DNA-Methylierungsprozesse, wodurch aus identischen Larven Arbeiterinnen oder Königinnen werden.
Eingelagerte Magnetitsplitter im Abdomen fungieren als biologischer Kompass für Richtungsweisungen in dunklen Waben.
Es fehlen essentielle Aminosäuren und Vitamine, was den Fettkörper schwächt und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöht.
Das „Tüten“ liegt bei ca. 350–500 Hz, das „Quaken“ eingesperrter Königinnen bei ca. 180–250 Hz.
Die Varroa reagiert über ihre Tracheen und weichere Cuticula wesentlich empfindlicher auf Säuregase als die Biene.
Spezifische Geruchssensillen (basiconische und placoide Sensillen) leiten das Signal direkt an das Antennennotzeum weiter.
Erhöhtes CO₂ drosselt den Stoffwechsel (Hypometabolismus), senkt den Energieverbrauch und verlangsamt den Alterungsprozess.
Nosema ceranae gilt als der aggressivere Erreger, der die zelluläre Abwehr gezielt unterdrückt.
Es fängt freie Radikale ab, schützt die Zellen und macht aus Sommerbienen langlebige Winterbienen.
Milchsäurebakterien senken den pH-Wert und produzieren antimikrobielle Substanzen gegen Erreger im Futter.
Typ B zeigt oft höhere Replikationsraten in der Puppenphase und setzt sich in modernen Populationen häufig durch.
Sie erkennen dadurch, ob eine Blüte bereits kurz zuvor von fremden Bienen besucht und geplündert wurde.
Abweichungen von der optimalen Temperatur beeinträchtigen die neuronale Entwicklung im Puppenstadium und mindern die spätere Lernleistung.
Das Pheromon signalisiert im Volk die Anwesenheit einer intakten Königin und blockiert hormonell die Aktivierung der Eierstöcke bei Arbeiterinnen.
Fragen zur Biologie & zum Verhalten am Bienenstock
Durch frühzeitige, unbemerkte Virusübertragungen im Sommer, bei denen die Infektionslast im Bienenkörper bereits kritisch war, bevor Milben abfielen.
Es fehlen die voll ausgebildeten Mandibulardrüsen sowie die spezifischen Königinnen-Pheromone, die genetisch an die Kastenzugehörigkeit gekoppelt sind.
Luftfeuchtigkeit und atmosphärische elektrische Felder verändern temporär das hygroskopische Verhalten und die Viskosität an der offenen Wabenoberfläche.
In normalen Wirtschaftsvölkern liegt dieser Anteil dank Arbeiterinnenkontrolle („Policing“) im Promillebereich, kann aber in weisellosen Völkern massiv ansteigen.
Wegen unterschiedlicher chemischer Pigmentzusammensetzungen, die im Infrarot- oder Duftbereich (Ausgasung von Lacken) abweichen.
Es sind primär unverdauliche Mehrfachzucker und Mineralstoffanteile (Aschegehalt) im Tauhonig, die den Darm der Biene belasten.
Kritische Schwellenwerte liegen meist ab einem Koeffizient von über 25 %, wo rezessive Defekte und Vitalitätsverluste massiv zunehmen.
Melezitose (Trachtasche und Dreifachzucker) kristallisiert extrem schnell in der Wabe aus und ist für Bienen ohne Wasserzusatz schwer verdaulich.
Spermien reagieren im Puppenstadium extrem empfindlich auf Hitzestress, was die Beweglichkeit der Spermatozoen beeinträchtigt.
Es beruht auf polygenen Vererbungsstrukturen, wobei Zuchtlinien durch Selektion auf Ausprägung der Mandibel-Beißaktivität gegen Milben optimiert wurden.
Störungen im harmonischen Verhältnis von spezifischen miRNAs im Gelee Royale stören die Kasten-Weiche während der Metamorphose.
Durch die Zwangsumstellung auf reine Zuckerfütterung und den wegfallenden Futteraustausch mit schlüpfender Brut verändert sich die Darmflora kurzzeitig.
Die metabolische Wärmeproduktion der Traube erzeugt einen Dampfdruckgradienten nach außen, der Feuchtigkeit kontinuierlich abtransportiert.
Werte deutlich über 30–40 mg/kg im Futter können bei Aufnahme zu toxischen Reaktionen und Verkürzung der Bienenlebensdauer führen.
Bei starker Bewölkung oder in Waldnähe schaltet das Navigationssystem auf terrestrische Landmarken um, da das Polarisationsmuster des Himmels unklar ist.
Fachwissen zu Zucht & Pathologie
Bei Inzucht stimmen die Allele überein (homozygot), es entstehen diploide Drohnenlarven, die sofort von den Arbeiterinnen aufgefressen werden (löchriges Brutbild).
Das Virus beeinträchtigt das Nervensystem und den Alterungsprozess der Sammelbienen, wodurch sie zu reinen Wassersammlern oder Stubenhockern werden.
Dickflüssiges oder schwer verdauliches Futter erhöht den Stoffwechselstress und führt zu einer veränderten Hämolymph-Zirkulation.
Die CO₂-Behandlung stimuliert zwar den Eisprung künstlich, muss aber exakt dosiert sein, um die Lebensdauer der Königin nicht zu verkürzen.
Spezifische Abbauprodukte von zerfallendem Larvengewebe, die von Hygienebienen über den Geruchssinn wahrgenommen werden.
Er ist im Frühjahr nach Aufzucht der ersten Brut und Zehrung während des Winters drastisch reduziert.
Sie hemmen Enzyme, die normalerweise Pestizide abbauen, wodurch harmlose Varroazid-Mengen plötzlich toxisch wirken.
Bienen nutzen primär taktile und thermische Rezeptoren an den Antennen, da sie keine echten Infrarot-Augen besitzen.
Fortgeschrittene Infos & Praxiskniffe
Frisches Wachs besteht aus reinen Drüsensekreten mit hohem Kohlenwasserstoff-Anteil, während Altwaben mehr Pollen- und Kokonrückstände enthalten.
Die Tracheenmilbe (Acarapis woodi), die im inneren Atmungssystem lebt und sich dort unbemerkt vermehrt.
Bestimmte Fettsäuren und Ester im frischen Wachs dienen der Milbe als chemisches Signal, kurz vor der Verdeckelung in die Zelle einzuwandern.
Zu hohe Säurekonzentrationen greifen die weicheren Intersegmentalhäute der Chitinpanzer chemisch an.
Die Blut-Hirn-Schranke der Insekten blockiert im Normalfall das Eindringen von Pathogenen aus der Hämolymphe in das zentrale Nervensystem.
Es beeinflusst die Proteinkinase-Aktivität im Gehirn, was das altersabhängige foraging (Sammelverhalten) auslöst.
Ein spezifischer pH-Wert im larvalen Mitteldarm begünstigt die Sporen zum Auskeimen und zur Vermehrung (Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut).
Durch Korrektur der Waagdaten um Bienenflugmasse, Verdunstung von Nektar und Luftdruckschwankungen zur Ermittlung des reinen Nektareintrags.
Durch abgetrennte, nicht belüftete Randbereiche außerhalb des Schieds, in denen stehende Luft Feuchtigkeit ansammelt.
An abgekauten Wachsstücken am Flugloch, hektisch einfliegenden Bienen mit glänzendem Hinterleib und verdächtig ruhigem Einbruch.
Extrem wenig – schon geringer Überdruck führt zu Verletzungen der Flügelbasis und Ausfall der Königin.
Glukose kristallisiert bevorzugt aus, während der flüssige Fruktoseanteil im verbleibenden Serumanteil relativ ansteigt.
Drohnenaufzucht erfordert massiven Pollen- und Proteinaufwand, den das Volk bei Mangel sofort einspart.
Durch großflächige Gaze-Belüftung, Einsprühen mit Wasser vor dem Transport und kühle, schattige Lagerung.
Große Futtergaben auf einmal regen die Wachsdrüsen stark aus und lösen massiven Baubrieb aus.
Es hängt primär von den verfügbaren Baumharzen (Pappel, Nadelbäume) der Region ab und weniger an der Zuchtlinie selbst.
Wegen des extrem hohen Marktpreises und der Exklusivität von echtem Tannenhonig.
Durch wechselnde geometrische Formen und Farben (z.B. Blau, Gelb, Weiß, Schwarz) direkt am Flugloch.
Es löst sich hervorragend mit hochprozentigem Alkohol (Ethanol) oder speziellem Speiseöl statt Chemie.
Durch gezielte Öffnung oder Schließung des Bodenschiebers zur Regulierung der Kaminwirkung im Kasten.
Durch zu starke Platzenge und Futterstau im verbleibenden Raum bei noch mildem Herbstwetter.
Bienen nehmen Bodenschwingungen und hochfrequente Töne über ihr subgenuales Organ wahr, was bei Dauerton zu Unruhe führt.
Ein unregelmäßiges Brutbild mit lückenhaften Eialagen trotz reichlich vorhandenem Futter und starker Bienenmasse.
Durch Verlust der gewohnten Flugort-Orientierung (Heimwehreaktion der Altbienen).
Dickere Oberträger vergrößern den Bienenabstand zwischen den Zargen, was den schnellen Durchgang in den Honigraum leicht verzögern kann.
Schwerer eingetragene Eier korrelieren meist mit besserer Dotterversorgung und vitaleren Larven.
Reste von alten Kokonhäutchen und Enzyme im Altwabenwachs können biochemische Prozesse im frischen Nektar beschleunigen.
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